Produktinformationen

Übersicht

über unsere lactose- und glutenfreien Suppen, Soßen und Gewürze.

Aus produkthaftungsrechtlichen Gründen weisen wir jedoch vorsorglich darauf hin,  dass unsere Produkte aufgrund von Transportrisiken, Vorlieferantenproblemen, Stäuben usw.  Spuren der  genannten Stoffe enthalten können.


In den Medien wird es immer wieder kontrovers  diskutiert:Glutamat, Hefeextrakt & co. – was hat es damit auf sich?
 

Mononatriumglutamat und Hefeextrakt  werden  beide zum Würzen  verwendet und viele  Suppen, Saucen, Bouillons werden im Geschmack damit verfeinert, sie sind jedoch nicht identisch!

Hefeextrakt wird aus natürlichen Hefezellen hergestellt, die natürliche Glutamin- säure enthalten. Die Glutaminsäure  ist eine Aminosäure,  die von Natur  aus in vielen Produkten wie  Quark, Tomaten, Algen, Soja, Käseprodukten und auch im Hefeextrakt (ca. 5 %) vorkommt, d. h. wenn man Hefeextrakt als Geschmacksver- stärker auffasst, dann gilt das Gleiche auch für tomaten, Käse usw..
Durch  den Verzehr einer Tomate wird  zum  Beispiel  doppelt so viel Glutamat aufgenommen, wie  bei  dem Genuss von  einer Tasse  mit  Hefeextrakt gewürzter Brühe!

Mononatriumglutamat (Geschmacksverstärker) ist ein  durch Fermentation her- gestellter  Zusatzstoff,  der über die Melasse stärkehaltiger Pflanzen, wie z. B. Ge- treide, Kartoffeln und Zuckerrohr oder -rüben gewonnen wird. er bezeichnet die reine Glutaminsäure;  er verstärkt  den Geschmack eines lebensmittels, ohne dass er selbst einen Eigengeschmack hat. Das bedeutet, 1. eine Verbesserung des Geschmackserlebnisses, 2. man braucht erheblich  weniger Salz und 3. da Glutamat auch unerwünschten Geschmack verstärkt, muss es wohldosiert bei Verwendung aufeinander abgestimmter Zutaten zum  Einsatz kommen. Die Glutaminsäure spielt auch im Stoffwechsel des Körpers eine bedeutende Rolle, sie gilt als entscheidender Botenstoff im Zentralen Nervensystem des Menschen.


Natriumglutamat gerät immer wieder negativ in die Schlagzeilen der Medien, z. B.aufgrund von  Beschwerden wie  Kopfschmerzen oder dem „China Restaurant Syn- drom“. Es gibt dafür jedoch keine widerspruchsfreien, wissenschaftlichen Beweise. Fakt ist: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Mononatriumglutamat in die sicherste Kategorie  der Zusatzstoffe  für  lebensmittel  eingestuft. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben keine Bedenken gegenüber Glutamat (vorausgesetzt man ernährt sich abwechslungsreich und ausgewogen ). Die DGE erlaubt eine Höchstmenge von 10 g / kg lebensmittel Natriumglutamat. In der Regel liegt die  Dosierung (Suppen, Soßen usw.)  bei ca. 1 bis 5 g / kg.

Aber es gilt  natürlich darauf  hinzuweisen:  Wer den Eindruck hat, auf natriumglutamathaltige lebensmittel allergisch zu reagieren,  der sollte die Produkte meiden und sich an seinen Arzt wenden.

Quellenangabe: Ernährungswissen, Basiswissen, Lebensmittellexikon, Hefeextrakt-Info,
Ratgeber-Ernährung, Naturata.de